Die leichteste Art frische Kräuter haltbar zu machen und trotzdem in den Genuss des vollen Aromas zu kommen, sind Kräuterpestos.
Im Frühjahr ist die Zeit den Bärlauch zu ernten genau dann, wenn sich vor der Blüte alle Inhaltsstoffe in den Blättern konzentrieren.
Aus frisch gesammeltem Bärlauch kannst du wundervolle cremige Pestos zubereiten, die du als veganen Brotaufstrich, als Zutat für Salatsaucen verwenden oder über Nudeln und warmes Gemüse geben kannst. Deiner Phantasie sind keine Grenzen gesetzt. Probiere aus, wozu du das Pesto am liebsten magst- vielleicht zu frischem Brot, Ziegenkässe und Äpfeln? Das ist zur Zeit jedenfalls mein Frühstücksfavorit.
Hier sind meine zwei liebsten Bärlauch-Pesto Rezepte:
Bärlauch-Zitronen-Pesto
- 1 Bund frischen Bärlauch
- abgetriebene Schale von 1 Zitrone und Saft der Zitrone
- 1 Hand voll Mandeln
- Mandelöl
- Kräutersalz
Den Bärlauch waschen, in der Salatschleuder gut trocknen und grob hacken. Diesen dann mit der Zitronenschale und den Mandeln in einen Rührbecher geben und ca. 4-5 EL Mandelöl aufgießen. Alles pürieren und nach Bedarf weiters Mandelöl nachgießen bis eine cremige, jedoch nicht zu flüssige Konsistenz entsteht. Am Ende mit Salz und etwas Zitronensaft abschmecken und in saubere Gläser füllen.
Bärlauch-Nuss-Pesto
- 1 Bund Bärlauch
- 1 Hand voll Walnüsse grob gehackt
- Olivenöl
- Meersalz
Den Bärlauch ebenfalls gut waschen, in der Salatschleuder trocknen und grob hacken. Diesen dann mit den Walnüssen in einen Rührbecher mit ca. 4-5 EL Olivenöl aufgießen. Dann fein pürieren und dabei nach Bedarf weiters Öl nachgießen bis eine cremige Konsistenz entsteht. Am Ende mit Salz abschmecken und in saubere Gläser füllen.
Die Pestos halten sich tiefgefroren ein paar Monate und im Kühlschrank, je nach Hygiene bei der Verarbeitung, bis zu 14 Tage.
Gutes Gelingen und guten Appetit!
