Kräuter + Ayurveda

Zaubersalz- Blütenenergie des Sommers im Glas


Auf einem meiner Spaziergänge über die Wiesen meiner Umgebung, konnte ich in diesen Herbsttagen noch ein paar letzte Blüten sammeln.

Um die zarte Blütenenergie zu konservieren und auch im Winter davon kosten zu können, habe ich daraus Blütensalz hergestellt. Dafür benötigt wird nur eine elektrische Kaffeemühle, Meersalz und die frisch gesammelten Blüten.

Die Farbe der Blüten bestimmt die Tönung des Salzes. Die gesammelten Kräuter waren in meinem Fall: Ringelblumen, Malven, Borretschblüten und Labkraut. Das frische Salz, das daraus entsteht ist lavendelgrau, nach dem Trocknen jedoch helles fliederfarben.

Zubereitung:

Für das Blütensalz 2 Esslöffel Meersalz in die Kaffemühle geben, dazu 2 Esslöffel der grob gehackten Blüten und darauf wieder 1-2 Esslöffel Meersalz. Das Ganze wird gemahlen. Zwischendrin die Mühle immer wieder kurz anhalten und mit einem kleinen Holzlöffel die Blütensalzmischung auflockern. Nach kurzer Zeit ist das Blütensalz fein zermahlen und kann dann auf einem flachen Teller zum Trocknen ausgebreitet werden. Über Nacht trocknet es an einem warmen Ort am Besten.
Am nächsten Tag wird das Salz nochmals kurz gemahlen oder die trockenen Klümpchen können von Hand mit einem kleinen Nudelholz o.ä. zerdrückt werden.

Das pastellfarbene Salz eignet sich zum Würzen, z.B. von angemachtem Quark, aber auch sehr schön als Deko auf dem Teller zum Anrichten von Speisen. Besonders als duftendes Badesalz aber ist es toll zu verwenden.

Wenn du mehr zu Kräutern und Blüten und deren Verwendung erfahren möchtest, dann merke dich gerne per E-Mail vor für die aktuellen Kräuter-Spaziergänge an.