Mangos gelten in Indien als goldene Nationalfrucht und sogar als Symbol der Liebe. Die Mango-Saison beginnt in Indien im April und dauert gerade einmal 100 Tage, eine Zeit der Süße und der Fülle. Wir haben das Glück Mangos das ganze Jahr über kaufen zu können. Trotzdem bleiben für mich Südfrüchte etwas besonderes, welche ich mir aber ab und zu gönne.
Die Mango ist reich an Vitaminen und Folat und für Frauen eine wunderbare Nahrungsquelle. Sie hilft laut Ayurveda bei Menstruationsbeschwerden und wirkt anregend auf das Verdauungssystem. Besonders für das Pitta-Dosha wird die Mango in der ayurvedischen Küche empfohlen, da sie wenig Säure enthält. Nach neuesten Erkenntnissen wirkt sich das süße Fruchtfleisch der Mango auch sehr positiv auf die Darmflora aus. Mit seinen Vitaminen C und Beta-Carotin stärkt sie zudem das Immunsystem und fördert die Regeneration von Knorpeln und Schleimhäuten.
Toll, dass sich aus Mangos auch noch leicht cremig-fruchtige Desserts zaubern lassen.
Eins meiner Lieblingsdesserts, besonders als Abrundung eines ayurvedischen Menüs, ist die Mango-Kokos-Creme.
Zutaten für 4-6 Personen:
- 2 reife Mangos
- 6 El fein gemahlene Kokosraspel
- 2 Becher Kokosjoghurt (800 gr.)
- 1 Päckchen Kokoscreme (100 gr.)
- 4-5 El Ahornsirup
- etwas geriebene Tonkabohne
- das Mark einer 1/2 Vanilleschote oder 1 Päcken Vanillerohrzucker
- Rosenwasser nach Geschmack
Die Mangos schälen, entkernen und pürieren und dabei ein paar Spritzer Rosenwasser hinzufügen.
Kokosjoghurt, Kokosraspel, Kokoscreme, Vanille sowie Ahornsirup ebenfalls mit dem Pürrierstab gut verrühren und mit geriebener Tonkabohne abschmecken. Die Creme in Schälchen oder Gläser füllen und das Mangopüree darauf verteilen. Vor dem Servieren mit Kokosraspeln oder mit essbaren Blüten verzieren.
Viel Freude beim süßen Genuß!
