Wie kannst du die Loslass-Energien im November nutzen?
Geht es dir auch so? Die sonnigen Tage draußen sind zwar angenehm und schön, aber mein Innerstes sehnt sich nach Ruhe, nach etwas mehr Grau, nach Herbststürmen, fliegenden Blättern und kahlen Bäumen…
Der November ist die Zeit im Jahr, in der ich alles loslassen möchte.
Große Pläne, die ich dieses Jahr nicht verwirklicht habe, nehme ich am liebsten mit ins nächste oder lasse sie fallen.
Nicht umsonst gedenken wir der Toten und unserer Ahnen. In dieser Zeit ist das Tor zu der „anderen“ Welt ein Stück geöffnet. Das Stirb und Werde, die Vergänglichkeit zeigt sich nicht nur in der Natur, sondern darf sich in diesem Monat auch im Inneren ausbreiten.
Seit ich mich mit der Loslass-Qualität, die der November mit sich bringt, angefreundet habe, bin ich in dieser Zeit nicht mehr betrübt wie früher, als mir diese Tage immer zu trist, zu feucht und zu grau erschienen. Jetzt genieße ich diese besondere Zeit ganz bewusst, in der ich nicht durch das schöne Wetter zu Aktivitäten gedrängt werde.
Vielmehr freue ich mich über mein gemütliches Sofa, meinen Lieblingstee und auch über die Zeit zu lesen, die Gedanken fließen zu lassen und in mich selbst einzutauchen. Im November erinnere ich mich besonders intensiv an liebe Menschen, die ich verloren habe.
Auch bin ich dann, sofern ich es zulasse, stärker verbunden mit meinem Unterbewusstsein, mit meiner Intuition. Aus dieser Quelle kann ich der grauen Novemberzeit intensiv schöpfen.
Fragen die mich im November besonders beschäftigen und die du dir jetzt stellen kannst
– Was ist wesentlich?
– Was möchte ich am Ende meiner Tage erlebt, erfahren und gefühlt haben, damit ich friedlich und erfüllt aus meinem Leben gehen kann?
– Was oder auch wen möchte ich loslassen?
– Welches sind meine tiefsten Wünsche und Sehnsüchte?
Hier ein paar Inspirationen für das Loslassen und einen intuitiven Geist im November:
Lege dir ein Traum–Tagebuch oder dein Tagebuch neben das Bett und nimm dir vor, deine Träume zu dir durchdringen zu lassen und sie aufzuschreiben. Du wirst erstaunt sein, wie viel mehr Träume du am nächsten Morgen erinnern wirst. Schreibe alles unzensiert auf und lies es erst später nochmals durch.
Meditiere gleich nach dem Aufstehen, ohne vorher ein Wort mit jemandem zu wechseln. Gönn dir 5-10 Minuten nur für dich. Morgens sind wir noch an der Schwelle zu unserem Unterbewusstsein, die Tür dorthin ist dann noch einen Spalt breit offen. Morgens Yoga zu machen und/oder zu Meditieren hilft nicht nur deine Intuition zu stärken, sondern du nimmst auch positiven Einfluss auf dein Unterbewusstsein. Du leerst erstmal morgens deinen Geist und schaffst Raum zwischen dir und den Angelegenheiten, um die du dich kümmern musst.
Mach ein kleines Ritual für deine Ahnen. Viele Menschen stellen an Allerheiligen Kerzen auf die Gräber der Toten. Auch zuhause kannst du einige Kerzen entzünden und in Liebe der Verstorbenen gedenken und dich mit ihnen verbinden und austauschen.
Den Keller oder den Dachboden auszumisten ist ebenfalls ein sehr gute Idee im November.
Im Feng Shui steht der Dachboden für die Vergangenheit, der Keller für das Unterbewusstsein. Wenn du mit diesem Wissen im Hintergrund anfängst auszumisten, wirst du erstaunt sein, was dabei alles zu Tage tritt. Die materiellen Ebene ist subtil mit deinem Inneren verwoben. Auch so kannst du loslassen, nicht nur Ballast im Keller, sondern vielleicht auch Ballast auf deiner Seele.
Wie auch immer du die letzten Tage im November verbringst: ich wünsche dir viel Gelassenheit!
