Stressresilienz mit der Kirtan Kriya
Kundalini Yoga, Selbst + Heilung, Yoga

Meditation des Monats April für Nerven- und Immunsystem: Kirtan Kriya


Heute möchte ich dir die Meditation des Monats April für Nerven- und Immunsystem, die Kirtan Kriya aus dem Kundalini Yoga vorstellen. Sie wirkt nicht nur zentrierend und stärkend auf das Nervensystem, sondern hat auch einen nachgewiesenen positiven Effekt auf das Immunsystem.

Wesentlicher Bestandteil der Meditation ist das Chanten des Mantras SA – TA – NA – MA. Dieses wird kombiniert mit Mudras, d.h. speziellen Fingerhaltungen, wechselnd bei jeder Silbe.
SA steht für den Anfang, die Geburt. TA bedeutet Existenz und Leben. NA steht für den Tod und MA für Wiederkehr oder Wiedergeburt. So beschreibt das Mantra den immer währenden Kreislauf des Lebens und der Natur.

Wissenschaftliche Erkenntnisse zur Wirkung der Kirtan Kriya

Die Kirtan Kriya Meditation aus dem Kundalini Yoga sorgt spürbar für mentale Ausgeglichenheit.

In einer immunologischen Stress-Studie konnte darüber hinaus festgestellt werden, dass speziell die Kirtan Kriya einen stärkenden Effekt auf das Immunsystem hat, wenn diese regelmäßig praktiziert wird. Der Arzt und Psychotherapeut Prof. Dr. Dr. Christian Schubert beschreibt dies in seinem aktuellen Buch „Was uns krank macht – Was uns heilt„: „Die Auswertung der Stress-Studie ergab: Im Körper der Meditierenden waren die Entzündungsprozesse deutlich unterdrückt worden.“ Und diese Stress-Studie bezog sich konkret auf die Kirtan Kriya aus dem Kundalini Yoga.

Praktizierst du sie regelmäßig, so wird dein Stressniveau reduziert und damit kann auch deine Gehirnaktivität sich in den Bereichen erhöhen, die mit dem Gedächtnis verbunden sind, wie sich in weiteren Studien andeutet.

Die Meditation des Monats April für Nerven- und Immunsystem hat somit zahlreiche positive Effekte in nur 12 Minuten täglich. Mit dem Mantra SA-TA-NA-MA steht sie symbolisch für den ewigen Zyklus, das „Stirb und Werde“, auch im eigenen Leben. Damit schenkt sie Gelassenheit und Zuversicht und ist durch den Bezug zu den natürlichen Zyklen eine optimale Meditation für den Frühling, die Zeit des Neubeginns.

Wie praktizierst du die Meditation genau?
Komme zunächst in eine aufrechte Sitzhaltung auf deine Fersen zu sitzen oder auch in den Schneider- bzw. Meditationssitz. Du kannst auch auch auf einem Stuhl sitzend praktizieren. Wichtig dabei ist v.a. eine aufgerichtete Wirbelsäule mit trotzdem entspannter Körperhaltung. Der Kiefer bleibt locker und beide Hände liegen locker auf den Knien bzw. Oberschenkeln mit den Handflächen nach oben. Die Augen sind geschlossen.

Beginne nun mit dem Chanten des Mantras SA-TA-NA-MA. Mit der ersten Silbe berührt dein Daumen den Zeigefinger. Bei TA berührt der Daumen den Mittelfinger, bei NA den Ringfinger und bei MA den kleinen Finger. Beim nächsten Takt beginnt das Mantra von neuem mit SA und der Daumen wechselt wieder zum Zeigefinger usw.

Praktiziere die Kirtan Kriya 11 Minuten am Stück. Komme dann in die Stille und spüre nach, die Hände liegen dabei weiter locker auf den Knien, Daumen und Zeigefinger berühren sich. Atme dann tief ein und aus und beende die Mediation indem du die Augen langsam öffnest.

Variante der Meditation des Monats April für Nerven- und Immunsystem:
Du kannst die Mediation auch in Teile von ca. 2 Minuten einteilen. Zunächst praktizierst Du das Mantra in normaler Lautstärke, im nächsten Abschnitt flüsterst du das Mantra, danach übst du das Mantra in der Stille um dann wieder nach ein paar Minuten zum Flüstern zu kommen. Als letztes chantest du wieder in normaler Lautstärke. Die wechselnden Fingerhaltungen zu den Silben werden in jeder Lautstärke auch in Stillen fortgesetzt.

Entspanntes und freudiges Meditieren wünsche ich dir mit der Kirtan Kriya, der Meditation des Monats April für Nerven- und Immunsystem.

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